Radio L braucht ein Bekenntnis der Politik

Landtag war sich einig: Radio L ist zum einen unterfinanziert und leistet zum anderen ausgezeichnete Arbeit.

Die Fraktion der Freien Liste weist seit Jahren auf die Bedeutung von Radio L als neutrales Medium hin und unterstreicht immer wieder die sehr gute Arbeit der Radiomacher. Jedoch tut sich der Staat als Eigner schwer, Radio L eine angemessene Finanzierung zuzuerkennen. So kann Radio L trotz einer schwarzen Null weder die dringend benötigten Investitionen in die Technik vornehmen noch mit dem vorhandenen Personal den vom Eigner vorgeschriebenen Programmauftrag vollumfänglich erbringen.

Trotz tendenziell sinkender Werbeeinnahmen verfügt der Liechtensteiner Rundfunk im Vergleich mit staatlichen Sendern in der Schweiz über einen weit besseren Eigenfinanzierungsgrad, was auf die ausgezeichnete Verankerung in der Region hinweist.

Radio L braucht ein Bekenntnis von der Politik! Entweder werden die benötigten Mittel für einen angemessenen Betrieb bereitgestellt oder der Sender wird eben abgestellt. Eine Entscheidung für oder gegen Radio L muss zeitnah getroffen werden.

Die Fraktion der Freien Liste bekennt sich klar für ein starkes einheimisches Radio, das eine Bereicherung für die Medienlandschaft darstellt. Neutrale Medien haben eine wichtige Funktion und werden nicht ohne Grund als vierter Pfeiler der Demokratie verstanden.

Die Fraktion der Freien Liste: Georg Kaufmann, Thomas Lageder, Patrick Risch, Helen Konzett, Wolfgang Marxer