Gut genetzwerkt am überparteilichen Frauenapéro

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Am überparteilichen Frauenapéro wurde gut genetzwerkt

Die politisch engagierten Frauen, die zum Apéro der Freien Liste in den Schlösslekeller geladen wurden, haben schon mit der Einladung eine kleine Hausaufgabe bekommen. Sie beantworteten auf einer Postkarte die Frage «Was würdest du tu, um Frauen in der Politik besser zu fördern?». Damit wurden die Frauen schon für ungezwungene Gespräche zu Frauenanliegen eingestimmt. Die Moderatorin Conny Büchel Brühwiler aus dem Vorstand der Freien Liste fasste die Antworten zusammen. Viele der Frauen waren sich einig, dass die Diskussionen auch Einfluss auf die politischen Traktanden haben sollen. Ein Anliegen schwang dabei obenauf: Mehrfach wurde wurde genannt, dass es endlich Frauenquoten braucht. Einige sprachen sich für Quoten auf Wahllisten aus, andere für Quoten in Verwaltungsräten oder sonstigen Führungspositionen.

Genannt wurden auch die Forderungen nach Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Ein bezahlter Elternurlaub, ein Ausbau von KiTa-Plätzen und kinderfreundliche Sitzungszeiten. Einig waren sich die meisten Frauen auch, dass bei den Rollenbildern angesetzt werden sollte und Mädchen schon in der Primarschule speziell gefördert werden sollten, damit sie Gleichberechtigung leben und gesellschaftliche Rollenmuster hinterfragen.

Die Frauen aus den Parteien und politischen Gremien werden sicher in Kontakt bleiben und sich über die Konkretisierung ihrer Ideen austauschen.