Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Liste an den Landtagswahlen 2017

Das Regierungsteam

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Ecki Hermann, Regierungschefkandidat

Sport- und Hausarzt

Verheiratet, Vater von zwei Töchtern

Schaan

Hobbys: Fussball, Mountain Bike, Skifahren, Schwimmen, Reisen, Musik, Schreiben

Mitautor Kochbuch «anders kochen»

Slogan: «Es langet – Wandel isch gfroget», dafür stehe ich ein und vor allem für ein «Meh metanand wia gegedanand».

Anliegen:

Meiner Meinung nach wurde in den letzten Jahren ein massiver Abbau im Gesundheits- und Sozialwesen durchgezogen und vor allem der Mittelstand geschröpft. Leider wurde in vielen Diskussionen die Grenze von Anstand und Respekt überschritten.

Des Öfteren habe ich mich in den letzten Jahren auch politisch engagiert, allerdings nicht in der Öffentlichkeit. Nach einem längeren Überlegungs-Prozess durfte ich vor allem den Rückhalt meiner Familie erfahren, so dass es jetzt an der Zeit ist, mich vermehrt politisch und für unsere Gesellschaft einzubringen.

Dafür stehe ich ein:

Ich werde dafür einstehen, meine Grundwerte der Offenheit, Toleranz, Bescheidenheit, Ehrlichkeit und des Respekts auch in der Politik zu leben und meine Stärken und Fähigkeiten wie Zuhören, Analysieren, vernetztes Denken, Organisieren, Entscheiden und Führen einzubringen, um als aktives und kreatives Teammitglied den nötigen Wandel und die anzugehenden Veränderungen in die Wege zu leiten, ohne dabei die positiven Errungenschaften vergangener Generationen über Bord zu werfen.

Ecki_Hermann Flyer_Persönliches

Ecki_Hermann_Flyer_Gesundheitspolitik

 

Thomas Lageder, Regierungsratskandidat

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36, Geschäftsführer, Linguistik, Betriebswirt mit Spezialisierung auf internationales Management und Unternehmertum

Ledig, aber in festen Händen

Triesen, in Triesenberg aufgewachsen

Hobbys: Radfahren aus Leidenschaft und Überzeugung, Fitness, Kochen, Musik

Slogan: «Es langet – för alli investiera!»

Anliegen:

Anpacken ist besser als die Faust im Sack zu machen. Wir müssen uns nun auf die Weiterentwicklung des Landes konzentrieren. Gerade im Bereich Verkehrsinfrastruktur, Glasfasertechnologie und exzellente staatliche Dienstleistungen muss wieder vermehrt investiert werden. Dazu muss die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates weiter erhöht werden, ohne dabei den Mittelstand weiter zu belasten.

Wenn die Freie Liste in der Regierung vertreten ist, sollen die Überbrückungsgelder der Regierung transparenter werden. Regierungsräte haben nach dem Ausscheiden aus der Regierung Anrecht auf diese Gelder. Nach 4 Jahren in der Regierung besteht ein Anspruch auf 6 Jahre Überbrückungsgelder in der Höhe des halben Lohns, nach 8 Jahren Regierung entsteht ein Anspruch auf 8 Jahre. Bei einer solchen Länge der Zahlungen eines halben Lohnes kann wohl kaum von Überbrückungsgeldern gesprochen werden. Es handelt sich eindeutig um versteckte Lohnzahlungen.

Thomas_Lageder Flyer Arbeitnehmende

Thomas Lageder Flyer_Staat_und_Investitionen

Thomas_Lageder_Flyer_Überbrückungsgelder

 

Landtagskandidatinnen und -Kandidaten Wahlkreis Oberland:

Richard Brunhart
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40, selbstständig im Bereich Medien

Ledig, zwei Nichten/ein Neffe

Vaduz

Slogan: «Ein Argument sagt mehr als tausend Phrasen»

Anliegen: Meine Partei ist die Freie Liste, weil sie mir inhaltlich und auch methodisch am nächsten liegt. Politik bedeutet für mich ein Weg von verschiedenen, die Gesellschaft weiterzuentwickeln. Ich möchte mich dafür einsetzen, die Weichen zu stellen, hin zu einer faireren Gesellschaft, die auch fair gegenüber künftigen Generationen ist.

Richard_Brunhart_Flyer Migrantinnen

Richard Brunhart Film

Conny Büchel Brühwiler
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52, Heilpädagogin

Verheiratet

Vaduz

Hobbys: Tennis spielen, Lesen, Reisen, Unternehmungen im Freundeskreis

Slogan: «Es langet för alli – und alli ka ganz verschieda sii»

Anliegen: Bildung soll allen in Liechtenstein wohnhaften Familien und deren Kindern, aber auch Jugendlichen und Erwachsenen zur Verfügung stehen. Lebenslanges Lernen ist nicht der Slogan einer Bildungseinrichtung, sondern eine innere Haltung.

Auch Menschen mit Behinderung sollen sowohl als Kinder wie auch als Jugendliche in diesen Bildungseinrichtungen beschult werden. Die Beschulung im Heilpädagogischen Zentrum soll genauso möglich sein wie die Integration in der Regelschule. Integration bedeutet Teilhabe am ganz normalen gesellschaftlichen Leben und im Falle von Schulbildung Teilhabe am ganz normalen schulischen Alltag, der in einer regulären Schule bewältigt werden muss.

Warum soll das traditionelle Familienmodell gegen Kindertagesstätten und ausserhäusliche Betreuungsangebote ausgespielt werden? Beides ist sinnvoll und wichtig! Männer und Frauen in Liechtenstein tragen zum Wohlstand, zur Zukunftssicherung und zur Bildung in unserm Land bei. Sie sollen auch ausgewogen in politischen Ämtern, in Kaderfunktionen, in der Wirtschaft und Verwaltungsräten und in sozialen und kulturellen Institutionen vertreten sein.

Conny Büchel Film

Conny_Büchel Flyer Gleichstellung

Georg Kaufmann
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61, diplomierter Berufsberater

Verheiratet

Schaan

Hobbys: Biken mit Freunden, Lesen (v.a. spannende Krimis und WOZ),  Filme geniessen im Takino

Slogan: «Eigenverantwortung klar doch…»

Anliegen: Aus meiner Arbeit als Laufbahnberater und Case Manager kenne ich die Probleme, welche Menschen 50+ und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen bei der Stellensuche haben. Deshalb – und auch in Hinblick auf ein mögliches Heraufsetzen des Rentenalters – braucht es für diese Personengruppen dringend gescheite Lösungen. Hier möchte ich mich einbringen. Neben Finanzkompetenz benötigt der Landtag auch Sozialkompetenz.

Als selbstständig Erwerbender spüre ich die Freiheit und auch wieder die Lust, für den Landtag zu kandidieren.

Als 60+ bringe ich eine gute Portion Lebenserfahrung mit. Verknüpft mit meiner inneren Jugendlichkeit lässt sich dies vielleicht auch im Landtag sinnvoll nutzen.

Georg Kaufmann Film

Georg_Kaufmann_Flyer_Arbeitnehmende

Helen Konzett Bargetze
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44, freischaffende Ethnologin, Landtagsabgeordnete und Fraktionssprecherin der Freien Liste, Mitglied im Landtagspräsidium

2 Söhne im Alter von 16 und 13 Jahren

Triesen

Slogan: «Üsers Land brucht alli»

Hobbys: Literatur aller Art aus allen Kulturen, Sprachen, Reisen und Sport

Engagements: zuständig für Finanzen im Literaturhaus Liechtenstein

Anliegen:  «Wenn man mir zuhört, werde ich ernst genommen.» Das ist eine Voraussetzung fürs Teilhaben oder Partizipieren und für einen demokratischen Umgang. Das geht nur, wenn die gesetzliche Grundlage dafür vorhanden ist und die Mitarbeit sowie Integration Vieler erwünscht ist. Egal ob Jugendlicher, Seniorin oder alle dazwischen, es kann in einem so kleinen Land wie Liechtenstein nur von Vorteil sein, wenn viele sich einbringen. Ich setze mich für eine doppelte Staatsbürgerschaft ein, aber auch für eine moderate Herabsetzung der Niederlassungspflicht. Auch für ein Stimm- und Wahlrecht für Auslandsliechtensteiner engagiere ich mich weiterhin.

Ein Anliegen ist mir auch eine aktive Frauen- und Familienförderung auf allen Ebenen: Damit Frauen und ihre Familien am Ende des Monats und bei Eintritt ins Pensionsalter mehr im Geldbeutel haben als heute. Und damit sie ihr bevorzugtes Familien- und Erwerbsmodell leben können.

Helen_Konzett_Bargetze_Flyer  Gleichstellung

Helen_Konzett_Bargetze_politische_Teilhabe

Helen Konzett Bargetze Film

 

Walter Kranz
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66, Psychotherapeut

Verheiratet, zwei Söhne

Vaduz

Engagements: Gründer und Präsident des Vereins NetzWerk, ehemaliger Leiter des Kriseninterventionsteams

Slogan: «Es langet – gnuag för alli! Generationa schaffen zemma!»

Anliegen: Ich habe Psychologie studiert, weil ich mich für Menschen interessiere und ihnen gerne zuhöre. Während der Ausbildung und in den ersten Jahren nach dem Studium habe ich beim damaligen Jugend- und Fürsorgeamt mit Therapeutischem Dienst in Schaan gearbeitet. Ich habe dort gelernt, was es heisst arm zu sein oder sonst sozial benachteiligt, zum Beispiel durch Ausgrenzung. Diese Erfahrung hat meine berufliche Zukunft geprägt, ebenso meine politische Einstellung. Soziale Gerechtigkeit ist für mich ein hohes Gut.

Die Umstände, unter denen das Individuum lebt oder leben muss, können von der einzelnen Person nicht verändert werden. Dafür braucht es die Politik. Ihre Aufgabe ist es, für sozialen Ausgleich zu sorgen, damit es für alle reicht. Dass es für alle reicht, dass alle gehört werden, dafür setzt sich die Freie Liste ein. Deshalb kandidiere ich für die Freie Liste.

Manche Senioren sind sehr reich, oft durch Erbschaft. Andere sind arm oder das Geld reicht nur knapp. Sie sind auf ihre Renten angewiesen, welchen nun Kürzungen drohen. Ich will erreichen, dass die Senioren an der Diskussion und an den Lösungen beteiligt werden.

Walter_Kranz_Flyer Seniorinnen

Thomas Lageder
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36, Geschäftsführer, Linguist, Betriebswirt mit Spezialisierung auf internationales Management und Unternehmertum

Ledig, aber in festen Händen

Triesen, in Triesenberg aufgewachsen

Hobbys: Radfahren aus Leidenschaft und Überzeugung, Fitness, Kochen, Musik

Slogan: «Es langet – för alli investiera!»

Anliegen: Anpacken ist besser als die Faust im Sack zu machen. Wir müssen uns nun auf die Weiterentwicklung des Landes konzentrieren. Gerade im Bereich Verkehrsinfrastruktur, Glasfasertechnologie und exzellente staatliche Dienstleistungen muss wieder vermehrt investiert werden. Dazu muss die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates weiter erhöht werden, ohne dabei den Mittelstand weiter zu belasten.

 

Wahlkreis Unterland:

Wolfgang Marxer
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56, Finanzberater, Betriebsökonom mit MBA-Abschluss

Nendeln

Hobbys: Yoga, Biken, Wintersport, Fussball begeistert (langjähriger Fussball-Juniorentrainer beim USV Eschen/Mauren)

Slogan: «Es langet – Finanzproblem ned of Koschta vo zuakünftiga Generationa lösa.»

Anliegen: Die soziale Ungleichheit in Liechtenstein ist grösser als oft sichtbar; viele können am hohen Lebensstandard nicht teilhaben. Dieses Ungleichgewicht wird zunehmend zur Herausforderung. Ich setze mich dafür ein, dass es für alle reicht und dabei die zukünftigen Generationen nicht die Versäumnisse der aktuellen Politik beheben müssen. Soziale Gerechtigkeit respektive gesundes Wirtschaften lässt alle teilhaben und schliesst niemanden aus. Der Gefahr einer Zweiklassen-Gesellschaft kann auch mit höherer Steuergerechtigkeit gemäss Artikel 24 der Verfassung (höhere Vermögen stärker besteuern) entgegengetreten werden. Eine Steuergesetzrevision sollte geprüft werden, besonders die Erbschaftssteuer und die Trennung des EK-Zinsabzugs und des Sollertrags.

Chancengerechtigkeit bedeutet für mich auch Wahlfreiheit: Sie gilt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, in den Bildungschancen für alle und für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Erwerbsleben.

Wolfgang Marxer_Flyer_Verkehrskonzept Unterland

Patrick Risch
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48, Datenbank-Entwickler

In eingetragener Partnerschaft

Schellenberg

Hobbys: Wandern, Reisen, Brettspiele, Outdoor-Sport

Slogan: «Es langet för alli – oh för d’Natur»

Anliegen: Die Freie Liste ist meine Partei, weil gerade in den letzten Jahren ein schleichender Sozialabbau betrieben worden ist, der bekämpft werden muss. Ausserdem muss die Umwelt wieder besseren Schutz bekommen. Politik bedeutet für mich, das grosse Ganze im Blick zu haben, aber immer für persönliche Werte einzustehen. Ich setze mich dafür ein, dass es für alle reicht: Damit schliesse ich explizit auch die Natur mit ein. Ich orientiere mich am Lebensmotto: «Erwarte von keinem anderen, wofür ich selbst nicht bereit wäre, etwas zu tun.»

Patrick Risch Flyer_Umwelt