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06 – «Es langet – gnuag för alli» – Die Steuer-kürzungen der letzten Jahre schonten vor allem die Reichen und entlasteten die Wirt- schaft. Vier Steuerpostulate der Freien Liste wollen endlich wieder Balance schaffen.

08 – Durch die Versicherungsmaschen gerutscht –Geringverdienende werden vom IV-Gesetz benachteiligt. Ein Postulat der Freien Liste wird die Lücke schliessen – wenn der Land- tag mitzieht.

10 – Stefans Geschichte – Gesetz und Realität – Reales Fallbeispiel: Stefan, 36 Jahre, kann krankheitsbedingt seinen Beruf nicht mehr ausüben und setzt auf Umschulung. Die Invalidenversicherung blockiert: Stefan hat als Koch wenig verdient und erreicht den IV-Grad nicht.

14 – Biobauer und Biowinzer – Ein Winzer geht seinen Weg – Harry Zech im Gespräch mit Patrick Risch von der Freien Liste. Und Bio- Bauer Georg Frick schlägt vor, die Umwelt- leistungen real zu subventionieren – anhand des Beispiels Sommerbegrünung.

17 – Der Scheidgraben – Das kann ein Plan B sein: Die Freie Liste schlägt die Verwandlung des Scheidgrabens vor.

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04 – «Ich würde mich erst einer Wahl stellen, wenn es eine Quote gäbe» – Sie wollen kein Heizmaterial sein und die schlechten Wahlaussichten von Frauen einfach hinnehmen. Corina Vogt-Beck und Eva Maria Schädler erzählen über die Ziele des Vereins «Hoi Quote».

08 – Die Technisierung führt zu stärkerem sozialen Gefälle – wenn Roboter Menschen ersetzen, müssen sich vor allem Menschen mit mittleren Qualifikationen vor einem Jobverlust fürchten.

12 – Unser Boden – vom Lebensraum zum Luxusgut – Die Nutzung des Bodens orientiert sich nur bedingt an wirtschaftlichen Kriterien oder dem Umgebungsraum. Das ist ökonomisch und raumplanerisch unbefriedigend, schreibt Christian Näff.

16 – Wo steckt der Wurm drin? – Die Missachtung von Frauenrechten ist weltweit medial täglich präsent. In Liechtenstein hat bei der Gleichstellung gar eine Rückentwicklung stattgefunden, weil sie von Entscheidungsträgern schlicht nicht angepackt wurde.20 – Die Regierung packt die Chance noch etwas verhalten an – Im Mai-Landtag wurde die Interpellationsbeantwortung der Regierung zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der UNO 2015–2030 diskutiert: Die Regierung zeigt sich selbstzufrieden und lässt sich in der Planung nicht in die Karten blicken.

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Weiss 18

Bildschirmfoto 2017-01-23 um 09.45.0903 – Arbeit für Alle? – Georg Kaufmann
zum Thema Arbeitnehmende über 50
04 –KVG – unsolidarisch, diktatorisch –
Ecki Hermann zum Thema Gesundheitspolitik
06 – Hoffentlich weniger Konservative im Neuen Landtag – Helen Konzett Bargetze zum Thema Teilhabe an der Demokratie
07 –Wohneigentum für den Mittelstand –
Thomas Lageder zum Thema Vorbezug des Pensionsguthabens
08 –Was hat Familienförderung mit Gleichstellung zu tun? – Conny Büchel Brühwiler zum Thema Karrierechancen für Frauen
09 – Eine Liechtensteiner Pflegeversicherung – nur für Reiche? – Walter Kranz zum Thema Betreuung im Alter und die Gefahr einer Zweiklassenversorgung
10 – Scharf gezielter politischer Fehlschluss –
Richard Brunhart zum Thema Erwerbsarmut und die merkwürdigen Schlüsse des Gesellschaftsministers
11 –Wahlprogramme – der Versuch eines Vergleichs – Wolfgang Marxer zum Thema Greifbarkeit in der Politik
14 – Es langet – mit der Usbütig vo üsera Umwelt – Patrick Risch zum Thema Wasserverschmutzung und Raumplanung
15 –Visionen eines Regierungschefkandidaten der Freien Liste – Ecki Hermann zum Thema soziales Wirtschaften

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Weiss 17

bildschirmfoto-2016-11-21-um-11-36-3904 –Meine Vision: Ein umfassendes und nachhaltiges Gesundheitssystem mit dem Menschen im Zentrum – Ecki Hermann zum Thema Gesundheitspolitik
05 – Es braucht ein Verkehrskonzept Unterland – nicht nur auf Papier – Patrick Risch zum Thema Ausbau des öffentlichen Verkehrs
07 – Neue Rappen für die AHV – Thomas Lageder zum Thema Ärzte AGs
08 – Familienförderung ist eine Investition in unsere einzige Ressource, in unsere Kinder – Conny Büchel Brühwiler zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf
11 – Der Wendehals ist nicht nur ein Vogel – Pepo Frick zum Thema Gelder für die IHZE
12 – Auf ein Wort – zur Lage des Staatshaushalts –
Wolfgang Marxer zum Thema die schwarze Null
14 – Potentiale sehen, anstatt Familienmodelle gegen- einander ausspielen – Helen Konzett Bargetze zum Thema Chancen der Gleichberechtigung
15 – Es braucht Veränderung, um den Status zu wahren –
Georg Kaufmann zum Thema Arbeitnehmende über 50
16 – Pensionierungsvorbereitung der Männer: Hobbies reichen oft nicht aus – Walter Kranz zum Thema Sinnstiftendes im Alter
18 – Wenn das Wörtchen «wenn» nicht wär… – Thomas Lageder zum Thema Überbrückungsgelder der Regierung
19 – Die Interessen zeigen sich am Abstimmungsverhalten –
Richard Brunhart zum Thema Erwerbsabhängige Krankenkassenprämien
19 – Bin i jätz links? – Walter Kranz zum Thema Sozialabbau

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Weiss 16

bild-weiss-1603 – «Transparenz ist nicht wirklich gefragt» –
Transparenz stehe einer Demokratie gut an, sagt der Politologe Wilfried Marxer. Doch der internationale Druck sei zu wenig wirksam und das Interesse der Parteien gering.
08 – In der Schweiz öffnet sich die Schere – und
in Liechtenstein? – Die sozialen Unterschiede wachsen. Gründe sind Kopfprämien bei Krankenkassen und die schwache Vermögensbesteuerung.
10 – «Ich muss oft Klinken putzen» – Der Jobcoach Georg Kaufmann erlebt häufig, dass Arbeitslose über 50 Mühe haben, den Wiedereinstieg zu schaffen. Es brauche eine bessere Koordination von Integrationsmassnahmen.
16 – Die Realität nicht mit der Utopie verwechseln – «Arbeit muss sich lohnen», sagen Bürgerliche gerne. Dabei arbeiten auch in Liechtenstein viele Menschen Vollzeit und kommen doch nicht ohne Sozialeistungen aus.
18 – Entwicklungsziele entschlossen anpacken –
Regierungschef Hasler hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 für eine chancengerechtere und ökologischere Welt zu sorgen. Die Freie Liste erinnert ihn daran.

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Weiss 15

bildschirmfoto-2016-06-02-um-17-02-32 04 – Wo sich die Ungleichheit zeigt und warum sie schädlich ist – Das soziale System in Liechtenstein ist nicht besonders durchlässig. Vermögen sind stark konzentriert. Das wird sich wirtschaftsschädigend auswirken.
10 – Ein zähes Ringen seit 100 Jahren – Wer vor hundert Jahren eine AHV oder eine 48-Stun- den-Woche forderte, musste damit rechnen, als «Hetzer», «schlechter Christ» oder «Wirtschaftsfeind» bezeichnet zu werden.
12 – «Von Angst und der Suche nach Sicherheit getrieben» – Der Psychologe Walter Kranz beobachtet, dass seine Klienten heute von der Angst vor Abstieg und Jobverlust «motiviert» werden – früher war es die Perspektive aufzusteigen.
15 – Eine bessere Welt bis 2030 – Liechtensteins Regierungschef hat ehrgeizige Zielsetzungen unterschrieben: Die Welt in 14 Jahren ist frei von Hunger, Kriegen und Diskriminierung.
19 – Die VU im Fokus – Die VU möchte den Sollertrag für Vermögen senken und damit den Reichen ein Steuerzückerchen geben. Immerhin ist sie im Vorwahljahr aber auch für die Erhöhung der Mindestertragsteuer.

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Weiss 14

bild-weiss-1403 – 1. AHV und BPVG: Bei der AHV geht es um das Bekenntnis zum Sozialstaat
03 – 2. Entsolidarisierung: Mehr «ich» als «wir»
04 – 3. Sparen und Steuern: Höhere Vermögen stärker besteuern ist ein Verfassungsauftrag
06 – 4. Gleichstellung: Grosse Chance «Frau»
10 – 5. Anständige Löhne, faire Arbeitsbedingungen
12 – 6. Gesundheitswesen: Das KVG bleibt Patient
12 – 7. Wohnen und Raumplanung: Wir sind auch Mieter!
14 – 8. Vetterliwirtschaft: Freundschaftsschaden
15 – 9. Gleiche Rechte für Religionen: Einfach zu regeln und doch blockiert
16 – 10. Gemeinsam den Unterländer Verkehrsinfarkt abwenden

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Weiss 13

bild-weiss-1304 – Vom Post-Debakel zum Post-PUK-Debakel – Der Ruf nach einer PUK im Post-Debakel ist verständlich. Eine PUK kostet aber viel Geld, umso unverständlicher ist die dilettantische Vorbereitung der DU.

06 – Arbeitnehmer verdienen gleich viel wie vor 20 Jahren – Während Mitarbeiter wegen Lohn-Kürzungen teilweise unter das Existenzminimum gerutscht sind, steigerten Unternehmer ihr privates Vermögen um 30 Prozent.

11 – Lippenbekenntnisse und Kehrtwenden – «Wir müssen Syrern vor Ort helfen», war der meistgefallene Satz des Landtags zur Flüchtlingskrise in der Aktuellen Stunde. Im November Landtag war dann die Stunde der Wahrheit.

14 – Geballte männliche Herablassung – Die Mehrheit der männlichen Abgeordneten ignorierten den Wunsch der Frauen im Landtag, dass die Regierung Förderungsmassnahmen für Frauen in der Landesverwaltung prüfen soll.

15 – Bonus-Zahlungen trotz Rettungsgarantie – Staatliche und staatsnahe Betriebe tragen keine wirtschaftlichen Risiken und sind Monopolisten. Boni stehen bei ihnen quer in der Landschaft und sind oft intransparent.

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Weiss 12

bild-weiss-1203 – Thron. Kein Jubel. – Dem Thronjubiläum
des Fürsten beigemengt war die Angst, etwas falsch zu machen und nicht zur schreibenden Mehrheit zu gehören: Soll man ihn überhaupt würdigen, fragt sich der Autor Stefan Sprenger.
06 – FAK-Geld an KiTas – eine weisse Idee
wird schwarz – Vor zwei Jahren lehnte der Landtag den FL-Vorstoss ab, Geld aus der Familienausgleichskasse für dringend benö- tigte KiTa-Plätze zu verwenden. Dies würde zu einseitig berufstätige Eltern fördern. Vor kurzem präsentierte der Gesellschaftsminister die gleiche Idee.
07 – Wo Geld versteckt, verschenkt und heraus-
gepresst wird – Das Leben wird teurer, der Mittelstand wird belastet. Von der Sparpolitik ausgenommen werden Treuhänder und Reiche. Wirtschaftsuntergangsmythen und Eigeninteressen haben die Politik fest im Griff.
13 – Selber schuld, die Frauen?! – Die Gemeinderatswahlen haben es gezeigt: Frauen wird weniger zugetraut. Die Untervertretung der Frauen in der Politik und Wirtschaft wird aber zum «natürliches Phänomen» erklärt und damit zementiert.

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Weiss 11

bild-weiss-1107 – Was der Müll über die Vorsteherkonferenz verrät – Job und Auftragsvergaben werden in Liechtenstein sauber, sprich transparent, geregelt. Die Vorsteherkonferenz ist in die- ser Hinsicht aber kein Vorbild.
08 – Sieben Mulden und ein Sagenweg – Mulden gehören in Triesenberg schon fast zum Landschaftsbild, weil es die Gemeinde verpasst hat zu handeln, schreibt Herbert Lageder.
10 – «Dass wir keine Wild-West Justiz wollen, scheint klar» – Der Anwalt Samuel Ritter hält nicht viel von Kürzungen des Instanzenzuges und der Kritik am Staatsgerichtshof. Er sieht das gute Rechtsschutzniveau in Gefahr.
14 – «Die Brutalität an Demonstranten ist mir echt nah gegangen» – Marco Fausch ist ein politischer Mensch: Das hat ihn nach der Veto-Abstimmung in die Fremde getrieben und Gegenden bereisen lassen, in denen um Demokratie gekämpft wird.
16 – Vergessen oder vertuscht? – Die Regierung lässt zum Landtagsentscheid über die steuerfreien Einmaleinlagen in die Pensionskasse in Eile ein Gutachten machen, reicht aber nicht alle entscheidenden Dokumente dafür ein. Das Vorgehen wirft demokratiepolitische Fragen auf.

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Weiss 10

bild-weiss-1004 – Lebenselixier Diwasserstoffmonoxid – Liechtenstein verfügt über ein fortschrittliches Gewässerschutzgesetz. Doch nicht in allen Bereichen ist der Vollzug befriedigend. Es ist dringender Handlungsbedarf angezeigt.
11 – Revision der Gerichte – Die Bedeutung der Justiz – eine der drei Gewalten in einem modernen Staat – spiegelt sich kaum in der öffentlichen Debatte wider. Doch diese wäre wichtig, denn auch die Justiz ist nicht gefeit vor Fehlentwicklungen.
24 – Es ist WM – fabelhaft! – Die ganze Welt ist im Fussballfieber. Ein Glück, dass keine Landtagssitzung ist, weil sonst vor dem Anpfiff in Brasilien am Peter Kaiser Platz abgepfiffen werden müsste.
26 – 30 Jahre Frauenstimmrecht – Heute ist es nicht mehr nachvollziehbar, weshalb Frauen nicht die gleichen Rechte wie die Männer haben sollten. Dabei ist das Frauenstimm- recht in Liechtenstein erst 30 Jahre alt.
33 – Ein Jahr im Leben von Lukas Oehri – Nach der Volksabstimmung zum Partnerschaftsgesetz hat sich der Verein FLay aufgelöst. Schwule und lesbische Paare sind aber noch nicht mit heterosexuellen Paaren gleichgestellt, weshalb FLay reaktiviert wurde.

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Weiss 09

bild-weiss-904 – Verschlossene Augen sehen nichts – Die Auswirkungen der herrschenden Weltordnung sind überdeutlich. Doch die Gründe dafür wollen viele nicht sehen. Sie wollen glauben, es gebe keine Alternative. Sie sind Gefangene ihrer Ideologie.

09 – Verschollen im Bermuda-Dreieck – Für Arbeitslose, die auf dem regulären Arbeitsmarkt schlechte Chancen haben, wird die Situation immer schwieriger. Gleichzeitig wird die Chance geringer, eine IV-Rente zu erhalten. Oft bleibt nur das Sozialamt.

18 – Rattenfängerpolitik – Einfache Erklärungen und Lösungen für komplexe Probleme sind verlockend. Doch oft versteckt sich ein politischer Rattenfänger hinter solch einfachen Erklärungen, die meist einem Sündenbock die Schuld in die Schuhe schieben.

22 – Folgen der Masseneinwanderungsinitiative – Das Ergebnis der Volksabstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative in der Schweiz bleibt auch in Liechtenstein nicht ohne Folgen. Eine subjektive Analyse und ein Interview.

30 – Wagnis direkte Demokratie – Direkte Demokratie braucht Meinungsbildung und dazu braucht es unter anderem auch Medien, die verschiedene Meinungen transportieren. Manch einer würde es vorziehen, nur seine Meinung lesen zu können.

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Weiss 08

bild-weiss-804 – Mit kleinen Schritten voran – In Balzers ist viel Arbeit nötig, um ökologischen An- liegen zum Durchbruch zu verhelfen. Aber es wird laut Christel Kaufmann ein fairer politischer Austausch gepflegt, der von der Suche nach Kompromissen geprägt ist.

07 – Einkaufszentrum versus Dorfplatz – Soll ein Einkaufzentrum in Triesen eine «Dorfmitte» sein, für das ein historisches Gebäude ab- gerissen wird? Monica Derungs-Scherzer sagt nein: Nicht der Kommerz, sondern die kulturelle Begegnung gehört ins Zentrum.

10 – Raum für Eigeninitiative – Der Vaduzer Gemeinderat René Hasler hat viel Herz- blut in das Kulturprojekt PAV gesteckt, das abgelehnt wurde. Die Ideen leben aber in Diskussionen um die Zentrumsentwicklung weiter.

13 – Von «Pfläschterlepolitik» zu konstruktivem Dialog – Freie Fahrt für freie Bürger ist laut Manuela Haldner-Schierscher in Schaan im- mer noch das Credo im Verkehr. Langsam wachse aber auch das Bewusstsein für die Konsequenzen.

16 – «Lokalpatriotismus ist fehl am Platz» – Ginge es nach dem Schellenberger Patrick Risch, würden die Unterländer Gemeinden viel stärker als bisher zusammenarbeiten. Diese Idee passt nicht allen.

20 – Intakte Landschaft als grösster Wert – Die BewohnerInnen Maurens schätzen die intakte Natur rund um ihr Dorf sehr; nun steht auf dem Prüfstand, ob sie bereit sind, diese durch ein innovatives Raumplanungs- modell zu schützen.

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Weiss 07

bild-weiss-704 – Die Gleichung hat zwei Seiten  Güter wie Sicherheit und eine intakte Umwelt sind wichtiger geworden, haben aber die Staatsausgaben steigen lassen. «Was ist der Wert?» muss vor «wie viel kürzen stehen?» stehen.

11 – Wie viel Staat brauchen die Medien – Medienförderung gibt es in allen demokratischen Musterländern zur Sicherung der Unabhängigkeit. Diesen Zweck kann sie in Liechtenstein nicht wirklich erfüllen. Raubt ihr das die Berechtigung?

14 – Die Rechnung geht nicht auf – Mathias Schädler schildert den Kampf, mit einer Vollzeitarbeit für 3600 Franken Monatslohn eine Familie zu ernähren. Ohne Unterstützung wie Mietbeihilfe käme er nicht über die Runden.

18 – Der Knoten in der Entflechtung – Die Trennung von Kirche und Staat bringt die Politik in einen Zwiespalt: Die Vorlagen gehen zum Teil in die richtige Richtung, das Konkordat wäre aber ein gewaltiger Rückschritt und stellt das Gesamtpaket infrage.

Korrigenda zum Text «Muss bald jede und jeder eine Mindeststeuer entrichten?» Im Artikel hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es heisst fälschlich, dass nur 30 Prozent der Bezüge aus der Pensionskasse steuerpflichtig sind. Richtig müsste es heissen, dass nur 30 Prozent abgezogen werden können. Wir bedanken uns für den Hinweis eines aufmerksamen Lesers und bitten um Entschuldigung für den Fehler.

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bild-weiss-604 – Gedeihen und Verderben – Biolandwirtschaft ist natürlich, aber auch sehr verletzlich. Wetter und Schädlinge haben den Biohöfen in den letzten Monaten stark zugesetzt. Ein Augenschein auf dem Weidriethof.

12 – Wer zum Teufel ist Alice Schwarzer? – Die Oberfläche sieht zwar schön gleichberechtigt aus, Gender-Mainstreaming ist jedoch auch nach der Erfindung der Emanze kein Prozess mit Ablaufdatum, schreibt die Kolumnistin Sabine Bockmühl.

14 – Mit offenen Karten spielen – gegen Vetterliwirtschaft gibt es ein Mittel: Transparenz. Es ist schwer, Argumente gegen eine Offenlegung der Parteienfinanzierung zu finden.

18 – Schreckgespenst Populismus – Populismus ist die Politik der zu einfachen, gefälligen Lösungen. Der Begriff geistert mit dem Einzug «Der Unabhängigen» in den Landtag in Liechtenstein herum.

20 – Liechtensteiner. Und die anderen. – 33,5 Prozent sind die anderen, die wenn es um politische Mitbestimmung geht, ausgeschlossen werden. Ein demokratischer Missstand.

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bild-weiss-504 – Mehr Kontrolle, Transparenz und Pluralismus – Der Politologe Christian Frommelt erhofft sich mit der Parteienvielfalt eine neue politische Kultur, weg vom Parteien- Hickhack, hin zu einer Systemkritik.

11 – Casino – wie es eigentlich geplant war – Manche Allianzen scheitern, auch wenn Regierungsräte und Unternehmer zusam- menspannen. Der Traum Casino ist am Rechtsstaat zerplatzt.

13 – Besitzstandswahrung in der Politik – Der Historiker Klaus Biedermann erklärt, wa- rum die Parteiangehörigkeit früher über eine Existenz entscheiden konnte und wo LiechtensteinerInnen sich mit der Abgabe von Privilegien schwer taten.

19 – Landtagsabgeordnete im Profilvergleich – Hardlinerinnen, Liberale oder Soziale? Ein politischer Profilvergleich zeigt, wo sich Politikerinnen innerhalb ihrer Partei positionieren.

24 – Den Mehrverkehr abwenden – Die Freie Liste möchte die Landesregierungen im Dreiländereck dazu bringen, beim Projekt Tunnelspinne Feldkirch endlich gemeinsam die Reissleine zu ziehen.

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04 – Das Leben ist ein Comeback – Ein Flüchtling, ein Jugendlicher, eine Frau mit einer Depression und ein Designer aus Panama: Sie alle erzählten am Freie Liste Fest, wie sie nach kurzem Torkeln auf beiden Füssen gelandet sind.

06 – Alte Sünden und neue Fauna – Ein Biber und acht neue Fischarten: Diese neuen Ansiedelungen sind die Früchte der Renaturierungen von Schaaner Gewässern.

12 – Im Julei – Stefan Sprenger erzählt vom verhängnisvollen Wahlsonntag im Juli, als das Volk «sein demokratisches Eigentor» enthusiastisch bejubelte.

20 – Wohnen im Alter – Ältere Menschen sollen so lange wie möglich selbständig leben können, wenn auch mit Unterstützung. Es braucht flexible Wohnmodelle für Ältere und mehr wohnortnahe Pflegesatelliten.

24 – Die Politik hinkt der Wirtschaft hinterher – Der Kapitalismus-Kritiker Peter Sutter erklärt im Interview, warum die Gesellschaft ungerecht organisiert ist und wo sich die Wirtschaftsgläubigkeit aufzulösen beginnt.

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04 – Gefangen in Vaduz – Im Landesgefängnis sind nicht die Vollzugsbeamten oder die Mithäftlinge die Hölle. Das Schlimmste ist der Mangel an Arbeit. Ein Häftling berichtet über Hochs und Tiefs im Gefängnis-Alltag.

08 – Wohnraumplanung Liechtenstein – quo vadis? – Der Boden wird knapp, deshalb entsteht ein Bedürfnis nach Genossenschaftswohnbau. Endlich!

14 – Wer will, dass die Welt so bleibt… – «Eine Verfassung ist kein Glaubensbekenntnis, sondern ein Vertrag, das heisst verhandel- und veränderbar», schreibt der Kolumnist Stefan Sprenger.

17 – Mein liebster politischer Gegner – Doris Frommelt von der FBP war Pepo Fricks Wölfleführerin. Seit 12 Jahren sind die beiden auch politische Weggefährten und eine Allianz für linke Ideen.

20 – «Es braucht gar nicht so viel, einfach Mut» – Barbara Rheinberger gehört zu den Frauen, die Ungerechtigkeiten nie einfach hingenommen haben. Sie ist die bekannteste Frauenrechtlerin Liechtensteins.

22 – Eins für mich, zwei für dich – Ein Statistiker, ein Psychologe und eine Chancengleichheitsbeauftragte untersuchen, wer in Liechtenstein das grösste Stück vom Kuchen bekommt.

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04 – Der Storch sollte Pause machen – Wer für einen Säugling einen KiTa-Platz sucht, hat gerade Pech gehabt. Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie lassen auf sich warten.

08 – «In Norwegen hat die Quote funktioniert» – Diskriminierung von Frauen im Beruf sind nach der Ansicht von Kersten Kellermann ein Tabu-Thema, das endlich erforscht werden muss.

11 – Papaurlaub und Mamaurlaub gleich Elternurlaub – Der unbezahlte Elternurlaub wird kaum genutzt – wenn von Frauen. Es braucht andere Lösungen.

14 – Im Jahr 4 nach Kieber – «Der Auszug der Gelder ist eingetreten, wir haben nichts zu befürchten. Machen wir in Freiheit weiter», fordert Stefan Sprenger.

17 – Mein liebster politischer Gegner – Christian Batliner ist sozial, ein analytischer Kopf und trotzdem emotional, findet Pepo Frick.

22 – Wirtschaftswachstum oder Glück? – Der Kapitalismus weckt Unbehagen, doch was sind die Alternativen?

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