Nein stimmen zur KVG Vorlage

An der KVG Abstimmung vom 13. Dezember kann ein Zeichen gesetzt werden: Werfen Sie ein Nein in die Abstimmungsurne!

Signalisieren Sie damit FBP, VU und DU, dass Sie gegen einen schleichenden Rückzug des Staates aus dem Sozialwerk Gesundheitswesen sind. Mit einem Nein stimmen Sie gegen die Entsolidarisierung von Arm und Reich und Jung und Alt. Mit einem Nein demonstrieren Sie, dass Sie genug haben von einer Politik, die die Staatskasse auf Kosten des Mittelstands saniert. Sagen Sie Nein zu mutlosen Reförmchen, deren einziger Einfall es ist, die immer gleiche Bevölkerungsgruppe stärker zu belasten. Geben Sie den verantwortlichen Politikern ein Signal, dass Sie sich mehr Mut wünschen für eine echte Reform: Eine Reform, die auch bei Ärzten und Spitälern Kosten spart und so Krankenkassen-Prämien finanzierbar bleiben.

Seit 2010 sind durch die Senkung des Staatsbeitrags an die Obligatorische Krankenpflegeversicherung um 24 Mio. Franken die Prämien alleine schon um ca. 65 Franken gestiegen. Die KVG-Vorlage schafft es nicht, diesem Anstieg etwas entgegenzuhalten. Ihre Antwort ist ein Rückzug des Staates aus dieser und auch anderen sozialen Einrichtungen wie der AHV.

Die Freie Liste empfiehlt einstimmig, die KVG-Reform abzulehnen.